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	<title>PENTADOC KnowHouse – Wissensvermittlung, Seminare, Trainings und Zertifikate für ECM</title>
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	<description>KnowHouse – Wissensvermittlung 2.0</description>
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		<title>Kaffeeküche 2.0 – situative Wissenvermittlung in dezentralen Unternehmen</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 18:41:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning Emmrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Micro Learning]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissensvermittlung 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Corportate Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise Microblog]]></category>
		<category><![CDATA[Yammer]]></category>

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		<description><![CDATA[￼Kürzlich habe ich gelesen, das Mitarbeiter in einer größer angelegten Befragung angegeben haben, dass sie 80 &#8211; 90 % ihres täglich benötigten Wissens nicht aus der betrieblichen Weiterbildung gewonnen haben. Die situative Auseinandersetzung mit Problemen und der tägliche Austausch darüber mit den Kollegen – das Lernen voneinander – nimmt den weitaus größten Teil unseres beruflichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>￼Kürzlich habe ich gelesen, das Mitarbeiter in einer größer angelegten Befragung angegeben haben, dass sie 80 &#8211; 90 % ihres täglich benötigten Wissens nicht aus der betrieblichen Weiterbildung gewonnen haben. Die situative Auseinandersetzung mit Problemen und der tägliche Austausch darüber mit den Kollegen – das Lernen voneinander – nimmt den weitaus größten Teil unseres beruflichen Wissens ein.</p>
<h3>Die Kaffeeküche ist Wissensvermittlung 1.0<span id="more-962"></span></h3>
<p>Doch wie kann man diese innerbetriebliche Wissensvermittlung fördern? Bei einer zentralen Organisation ist dies vergleichsweise einfach: Informelle Frühstücksrunden oder After Work Treffen aber auch die ganz normale Kaffeeküche oder Raucherecke fördern den Austausch unter den Mitarbeitern.</p>
<div class="grey_box" style="width:615px;">
<div class="grey_box_content">
 Der Kollege in der Buchhaltung wüsste nicht, dass er das Unternehmen Maier Systems GmbH trotz des monatelangen Zahlungsverzuges im Moment besser nicht abmahnt, wenn er nicht in der Kaffeeküche zufällig gehört hätte, dass die Kollegin aus dem Vertrieb kurz vor dem Abschluss der Konzernlizenz Maier AG steht.  
</div>
</div>
<p>Solchen Fällen kann man nur mit riesigem Aufwand durch eine hierarchische Kommunikation entgegenwirken. Der Clou der Kaffeeküche jedoch ist die zufällige Kommunikation. Diese kann für ein Unternehmen genauso wichtig sein, wie die zielgerichtete, hierarchisch organisierte Kommunikation.</p>
<p>Neben dem positiven Einfluss auf die Wissensvermittlung haben die informellen Treffen aber auch eine präventive und heilende Wirkung auf innerbetriebliche Konflikte. Abteilungen, die sich auf persönlicher Ebene gut kennen, haben ein deutlich geringeres Konfliktrisiko. Und sie neigen weniger dazu, sich gegenseitig den schwarzen Peter zuzuschieben.</p>
<h4>Dezentrale Kaffeeküchen?</h4>
<p>Was mache ich aber bei dezentralen Organisationen? Was mache ich mit Niederlassungen oder wenn einzelne Bereiche wie Vertrieb oder Consulting im Land verteilt sitzen?</p>
<p>Ein Tool, das hier helfen kann, möchte ich im Folgenden vorstellen. Es ist die Micro Blogging Plattform Yammer, die wir bei Pentadoc nun seit über einem halben Jahr mit wachsenden Erfolg einsetzen.</p>
<h3>Kaffeeküche 2.0</h3>
<p><div class="pullquote_right">
<p> Neben Yammer gibt es eine Vielzahl ähnlicher Dienst, die alle ihre Vor- und Nachteile haben (Jive, SocialText, IBM Connections, Novell Vize, Present.ly, Status.net, Communote, swabr, …) </p>
</div> Enterprise (oder Corporate) Micro Blogs sind die virtuelle Fortführung der zufälligen Kommunikation von Kaffeeküchen. In der Pentadoc Untnehmensgruppe haben wir uns dazu entschlossen, in der internen Kommunikation nach Möglichkeit statt E-Mail Yammer zu verwenden. Auch mit einzelnen Lieferanten und Geschäftspartnern haben wir die Kommunikation auf ein gemeinsames Yammer-Netzwerk umgestellt.</p>
<p>In einem späteren Artikel werde ich noch einmal detailliert auf die Vor- und Nachteile sowie auf die Lessons Learned eingehen. Hier nur vorab ein paar grundsätzliche Erkenntnisse: Die Plattform bietet eine sehr gute Möglichkeit viel von der Arbeit der anderen mitzubekommen. In diesem Sinne findet auch eine Wissensvermittlung 2.0 statt. Auch die angestrebte zufällige Kommunikation konnten wir schon mehrfach erleben. Sowohl in die Richtung, dass eine Information für jemanden wichtig war, an den man selbst gar nicht gedacht hatte (und den man dementsprechend in einer E-Mail auch nicht in CC gesetzt hätte) als auch in der Art, dass jemand bei einer Problemstellung helfen konnte, den man nicht gefragt hätte (aus welchen Gründen auch immer).</p>
<p>Allerdings muss man auch sagen, dass die Umstellung lehrreich war. Der Vergleich mit der Kaffeeküche legt eine Gefahr ziemlich nahe: nicht alle Themen eignen sich für die große Kaffeeküche. Wenn man Aufgaben oder Frage in die Kaffeeklatschrunde hineinwirft, ist es unschwer sich auszumalen, wieviele Personen „hier&#8221; schreien. Aber alle diese ￼Punkte lassen sich regeln – auch ohne großes Regelwerk. Letztlich ist die Umstellung auf eine offene Kommunikation auch ein kultureller Wandel. Und kulturelle Unterschiede innerhalb der Unternehmensgruppe, aber auch zwischen Abteilungen, treten deutlicher zu Tage. Ich bin der Meinung, dass dies durchaus positiv ist, denn die Unterschiede sind ohnehin vorhanden – allerdings muss der Offenlegung aktiv begegnen – ein &#8220;das wird sich schon regeln&#8221; ist ein gefährlicher Ansatz. Hier ist Kommunikation durch die Führungskräfte angesagt.</p>
<h3>Mehr als Spielen</h3>
<p>Abschließen möchte ich diesen Artikel mit einem kurzen Anriss (auch hier in einem späteren Artikel mehr) über eine ganz andere Form der Wissensvermittlung: dem Game Based Learning. Aus eigener Erfahrung kenne ich die teilweise großen Verständnisgräben zwischen den Abteilungen Vertrieb, Marketing, Support, Entwicklung, etc., die durch eine offene gelegte Kommunikation noch stärker zu Tage treten. Mit Game Based Learnings – seriösen Simulationen und Rollenspielen – kann man für ein paar Stunden in die Haut der anderen Abteilung schlüpfen. Auf diese Weise lassen sich ganz neue Erkenntnisse gewinnen und man weiß auf die Frage &#8220;was machen die eigentlich den ganzen Tag&#8221; nicht nur eine Antwort, sondern man hat diese Antwort aus persönlicher Erfahrung gewonnen.</p>
<h3>Epilog</h3>
<p>Der harte Manager wird sich beim Lesen dieses Artikels sicherlich fragen, was hier los ist. Kaffeeküchen und Spiele statt Reports und Vorschriften. Wer jedoch mit offenen Augen beobachtet, was da draußen gerade passiert – Wikipedia, Communities, Open Source, Facebook, … – der muss sich fragen wie diese Energien entstehen und wie er sie für sein Unternehmen nutzen kann.</p>
<ul>
<li><em>Denken Sie über die Einführung einer Microblogging Plattform in Ihrem Unternehmen nach? Sprechen Sie mich an, ich bin Ihnen gerne bei der Auswahl und Einführung behilflich.</em></li>
<li><em>Welche Erfahrungen haben Sie mit Corporate Microblogs gemacht?</em></li>
<li><em>Haben Sie schon einmal &#8220;spielend gelernt&#8221;?</em></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Grundlagen: Zielgerichtete vs. zieloffene Kommunikation</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 10:03:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning Emmrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Micro Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[E-Learning 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine erste Frage, als ich vor fast vier Jahren das erste Mal Twitter ausprobiert habe, war: &#8220;wen interessiert das denn alles?&#8221; Meine ersten Tweets sahen auch dementsprechend aus. Kurze Zeit später bekam ich dann eine Einladung zu Facebook. Noch mehr Geblubber! Beruflich habe ich beide Kanäle genutzt, um Pressemeldungen über einen weiteren Kanal zu veröffentlichen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div class="pullquote_right">
<p><strong>2. Jul 08</strong> ich verlasse jetzt den Balkon und gucke was drinnen so los ist. Wen interessiert das? Ist mein Leben langweilig…<br />
<strong>19. Aug 08</strong> lange nichts mehr geschrieben<br />
</p>
</div><br />
Meine erste Frage, als ich vor fast vier Jahren das erste Mal Twitter ausprobiert habe, war: &#8220;wen interessiert das denn alles?&#8221; Meine ersten Tweets sahen auch dementsprechend aus.</p>
<p>Kurze Zeit später bekam ich dann eine Einladung zu Facebook. Noch mehr Geblubber! Beruflich habe ich beide Kanäle genutzt, um Pressemeldungen über einen weiteren Kanal zu veröffentlichen. Mit Kommunikation hatte das jedoch nichts zu tun.</p>
<h3>Tipping Point</h3>
<p>Interessant wurde das Ganze, als immer mehr Bekannte online waren. Es musste also erst die kritische Masse, der Tipping Point, erreicht werden. Auf einmal ergab die neue Art des Kommunizierens Sinn. Wahllos in das Internet geblubberte Informationen erwiesen sich auf einmal als sinnvoll für andere, zufällig war man in der gleichen Stadt oder sogar auf der gleichen Veranstaltung, arbeitete an ähnlichen Themen und konnte sich gegenseitig helfen.</p>
<p>Wenn man sich das erste Mal dieser Kommunikationsform, sei es nun Facebook, Twitter oder ein Enterprise Microblog wie Yammer, zuwendet, ist ein Punkt von entscheidender Bedeutung: die Informationen werden ohne spezielles Ziel veröffentlicht.</p>
<h3>Die zielgerichtete Kommunikation</h3>
<p>Bei der zielgerichteten Kommunikation war der Sender für die Auswahl der Inhalte verantwortlich. Ihm oblag es, die Inhalte auszuwählen, die für die Empfänger potentiell von Interesse sind. Eine E-Mail wird genau so verfasst, dass sie die Punkte enthält, die für den oder die Empfänger von Interesse sind. Bei einem größeren Verteilerkreis wie z.B. Rundmails oder Newsletter wird dieses zunehmend schwieriger. Entsprechend hoch ist dann oft auch die Unzufriedenheit der Empfänger.</p>
<h3>Wen interessiert das überhaupt? Die zieloffene Kommunikation</h3>
<p>Wer sich nun aber neu mit Twitter oder Facebook beschäftigt, fragt sich oft verwundert &#8220;wen interessiert das denn überhaupt?&#8221;. Niemand würde auf die Idee kommen, eine E-Mail an alle zu schreiben, dass er jetzt gerade in der Air Berlin Lounge sitzt oder dass er gerade herausgefunden hat, wie man in Word Randnotizen realisieren kann. Und er tut auch gut daran, keine E-Mail mit solchen Inhalten zu verfassen. Facebook, Twitter &amp; Co. sind jedoch &#8220;Status-Netzwerke&#8221;. Jede Person postet einfach lustig alles was ihm durch den Kopf geht, was er gerade so treibt oder interessant findet oder wo er sich gerade aufhält. Und er tut dies in der Regel ohne ein bestimmtes Ziel, ohne einen bestimmten Empfänger vor Augen.<div class="pullquote_right">
<p> Auch die Lesegewohnheiten haben sich verändert. Microblogs ließt man eher wie die Zeitungsseite &#8220;Aus aller Welt&#8221;  </p>
</div></p>
<p>Die Empfänger wählen nun die Sender aus, die interessant erscheinen. Empfänger heißen jetzt Freunde, Fans oder Follower. Selbstverständlich haben sich im gleichen Zuge auch die Lesegewohnheiten verändert. Da die Nachrichten sich nicht an eine bestimmte Person persönlich richten, werden die einzelnen Status-Updates nicht im Detail gelesen, sondern eher überflogen wie bei der Zeitungsseite &#8220;aus aller Welt&#8221;. Die Verantwortung liegt hier nicht mehr beim Sender, sondern beim Empfänger.</p>
<p>Diese Art der Kommunikation entlastet also den Informationssender und stellt höhere Erwartungen an den Informationsempfänger. Auf diese Weise wird das Entstehen von mehr Informationen ermöglicht. In der Vergangenheit waren unsere Kommunikationskanäle ein Nadelöhr. Daher war es gut und richtig, dass nur die für eine Mehrheit relevanten Informationen in diesen Kanal kamen. Heute ist dieser Engpass nicht mehr gegeben und durch die Techniken und Praktiken von Twitter und Facebook können Anwender eine praktisch beliebig große Menge an Informationen in die Systeme einstellen. Die Empfänger, allen voraus natürlich die Digital Natives, sind es gewohnt, alle Informationen zu Verfügung zu haben und sich die jeweils relevanten herauszusuchen.</p>
<h3>Micro Learning</h3>
<p>Auch das Lernen partizipiert an dieser neuen Kommunikationsart. Hier spricht man vom Micro Learning, auf das ich in einem späteren Post noch einmal gesondert eingehen möchte. Auch mit der Diskussion, ob Lernen und sich Informieren zwei unterschiedliche Dinge sind, möchte ich mich in einem weiteren Post noch einmal intensiver beschäftigen.</p>
<ul>
<li><em>Welche Erfahrungen haben Sie mit Twitter, Facebook &amp; Co. gemacht? </em></li>
<li><em>Konnten Sie sich mit der zieloffenen Kommunikation anfreunden? </em></li>
<li><em>Wie nutzen Sie Soziale Netzwerke für die berufliche Kommunikation?</em></li>
</ul>
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		</item>
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		<title>Das Toolset des Social Learnings</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 04:57:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning Emmrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensvermittlung 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Communities]]></category>
		<category><![CDATA[situatives Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Social Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Vereine]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei meinen Recherchen im Internet zu Trends in der beruflichen Weiterbildung bin ich auf slideshare auf eine interessante Grafik von Jane Hart gestoßen, die einen sehr guten Überblick über die &#8220;Tools des Social Learnings&#8221; bietet.  Viele der dargestellten Dienste werden Sie kennen und einige davon auch täglich nutzen. Aber auch ich muss zugeben, dass mir nicht alle Web [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei meinen Recherchen im Internet zu Trends in der beruflichen Weiterbildung bin ich auf <a href="http://www.slideshare.net/janehart/the-future-of-learning-is-social-9304670" target="_blank">slideshare</a> auf eine interessante Grafik von Jane Hart gestoßen, die einen sehr guten Überblick über die &#8220;Tools des Social Learnings&#8221; bietet. <span id="more-561"></span></p>
<div id="attachment_719" class="wp-caption alignnone" style="width: 624px"><a href="http://www.pentadoc-knowhouse.de/wp-content/uploads/2012/02/Social-Learning.png" rel="lightbox[561]"><img class="wp-image-719 " title="Social Learning" src="http://www.pentadoc-knowhouse.de/wp-content/uploads/2012/02/Social-Learning-1024x758.png" alt="Trends in der beruflichen Weiterbildung" width="614" height="455" /></a><p class="wp-caption-text">Jane Hart: Social Media und Web 2.0 helfen uns eine neue Form des Lernens zu begründen</p></div>
<p>Viele der dargestellten Dienste werden Sie kennen und einige davon auch täglich nutzen. Aber auch ich muss zugeben, dass mir nicht alle Web 2.0 Helferlein bekannt waren.</p>
<p>Doch gehen wir erst einmal einen Schritt zurück: Was hat das überhaupt mit Lernen, Weiterbildung oder Wissensvermittlung zu tun?</p>
<p>Die australische Expertin für den Einsatz von Social Media im Bildungsbereich gliedert die Dienste nach ihrem Nutzen bzw. Einsatzzweck:</p>
<ul>
<li><strong>Inhaltserstellung</strong>
<ul>
<li>gemeinsames Erstellen</li>
<li>Teilen von Links, Ressourcen und Ideen</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Finden und Nutzen von Inhalten</strong>
<ul>
<li>Suchen</li>
<li>Abonnieren</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Netzwerken und Communities</strong></li>
<li><strong>Produktivitätssteigerung</strong>
<ul>
<li>Teamarbeit</li>
<li>Persönliche Produktivität</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Bei der Betrachtung der einzelnen Komponenten wird der Zusammenhang von diesen Tools und der Wissensvermittlung schnell klar. War es noch vor wenigen Jahren verhältnismäßig schwierig, Informationen online zu (er-)stellen und gemeinsam mit anderen zu (be-)arbeiten, ist es heute Standard. Gleichzeitig hat das (kostenlose) Teilen von Wissen eine Renaissance erlebt. Bekanntestes Beispiel: Wikipedia. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia" target="_blank">6.700 Autoren </a>arbeiten regelmäßig und unentgeltlich an den deutschsprachigen Inhalten. Insgesamt ist sie in über 260 Sprachen verfügbar. In unzähligen Blogs und Foren wird zu praktisch jedem Fachgebiet Wissen geteilt. Das hat es so vor 10 Jahren noch nicht gegeben, man kann hier tatsächlich von einem Wandel bezüglich der Preisgabe von Wissen sprechen.</p>
<h2>Die Guten in Töpfchen…</h2>
<p>Doch das Bereitstellen ist nur eine Seite der Medaille. Denn Informationen sind von unterschiedlicher Qualität und Relevanz. Klassisch war es die Aufgabe von Lehrenden, Autoren oder Journalisten den Durchblick zu behalten und qualitativ hochwertige Inhalte von minderwertigen zu trennen. Der Mediator, der zwischen den Autoren und den Suchenden vermittelt, ist heute zu einem guten Teil in die Community selbst gerutscht – die Schwarm-Intelligenz. Tools zum einfachen Bewerten von Inhalten, Social Bookmarks oder auch die Verlinkung von Inhalten untereinander sind heute ein einigermaßen zuverlässiger Indikator für die Güte von Informationen.</p>
<h2>Verein 2.0</h2>
<p>Die Art des Lernens selbst ist schwer mit etwas aus der analogen Welt zu vergleichen. Mir fällt zumindest kein Beispiel ein, in dem sich Personen mit ähnlichen Interessen zusammenfinden und gemeinsam langfristig ein Thema erarbeiten. Vielleicht lässt es sich am besten mit kulturellen oder historischen Vereinen vergleichen. Allerdings ist der Wirkungsrahmen der Vereine 1.0 in der Regel wesentlich stärker begrenzt, die Aufwände für Veröffentlichungen und Publikationen sind sehr hoch, der Bekanntheitsgrad dieser Werke ist eher begrenzt.</p>
<h2>Das muss doch auch in der Firma möglich sein</h2>
<p>In den unendlichen Weiten des Internet reicht es also aus, ein Toolset für das gemeinsame erarbeiten, bewerten und teilen von Wissen bereitzustellen. Da sollte es doch ein Leichtes sein, die eigenen Mitarbeiter zur selbstmotivierten, persönlichen Weiterbildung zu bewegen.</p>
<p>Leider stellt sich die Situation in den meisten Firmen deutlich anders dar. Denn die Internet-Communities finden sich aufgrund eines starken gemeinsamen Interesses zusammen. Das gemeinsame Interesse der Mitarbeiter in vielen Firmen beschränkt sich auf dem Verdienen von Geld. Sicherlich kann man mit variablen Gehaltsbestandteilen, Zielvorgaben etc. &#8220;das Würstchen richtig hängen&#8221;. Aber man kann sich auch ziemlich sicher sein, dass man so keine Überzeugungstäter heranzieht. Gut aufgestellt hingegen sind Firmen, die eine hohe Mitarbeiteridentifikation und -begeisterung aufweisen können.</p>
<p>Wer also seine firmeninterne Aus- und Weiterbildung mit den Tools des Social Learning modernisieren möchte, sollte sich bewusst sein, dass hierfür die passende Firmenkultur vorhanden sein muss. Mitarbeiter, die bisher nur auf Druck reagiert haben, wird man nicht einfach so von den neuen Möglichkeiten begeistern können. Firmen mit vorwiegend jüngeren, unternehmerisch denkenden, selbstständigen Mitarbeitern sollten sich jedoch zügigst auf den Weg zum situativen Lernen machen und ihren Mitarbeitern die hierfür passenden Tools und Inhalte bereitstellen.</p>

                <div class='gf_browser_unknown gform_wrapper' id='gform_wrapper_4' style='display:none'><a id='gf_4' name='gf_4' class='gform_anchor' ></a><form method='post' enctype='multipart/form-data' target='gform_ajax_frame_4' id='gform_4'  action='/feed#gf_4'>
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                        </div>
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                            <ul id='gform_fields_4' class='gform_fields top_label description_below'><li id='field_4_1' class='gfield' ><label class='gfield_label'>Nutzen Sie bereits Tools des Web 2.0 zur Aus- und Weiterbildung?</label><div class='ginput_container'><ul class='gfield_radio' id='input_4_1'><li class='gchoice_1_0'><input name='input_1' type='radio' value='Ja'  id='choice_1_0' tabindex='1'  onclick='gf_apply_rules(4,[2]);'  /><label for='choice_1_0'>Ja</label></li><li class='gchoice_1_1'><input name='input_1' type='radio' value='Nein'  id='choice_1_1' tabindex='2'  onclick='gf_apply_rules(4,[2]);'  /><label for='choice_1_1'>Nein</label></li></ul></div></li><li id='field_4_2' class='gfield' style='display:none;'><label class='gfield_label'>Für welchen Bereich setzen Sie die Tools hauptsächlich ein?</label><div class='ginput_container'><ul class='gfield_checkbox' id='input_4_2'><li class='gchoice_2_1'><input name='input_2.1' type='checkbox' onclick='gf_apply_rules(4,[3,5,7,10]);' value='Inhaltserstellung'  id='choice_2_1' tabindex='3'  /><label for='choice_2_1'>Inhaltserstellung</label></li><li class='gchoice_2_2'><input name='input_2.2' type='checkbox' onclick='gf_apply_rules(4,[3,5,7,10]);' value='Finden und Nutzen'  id='choice_2_2' tabindex='4'  /><label for='choice_2_2'>Finden und Nutzen</label></li><li class='gchoice_2_3'><input name='input_2.3' type='checkbox' onclick='gf_apply_rules(4,[3,5,7,10]);' value='(Wissens-)communities'  id='choice_2_3' tabindex='5'  /><label for='choice_2_3'>(Wissens-)communities</label></li><li class='gchoice_2_4'><input name='input_2.4' type='checkbox' onclick='gf_apply_rules(4,[3,5,7,10]);' value='Teamarbeit'  id='choice_2_4' tabindex='6'  /><label for='choice_2_4'>Teamarbeit</label></li></ul></div></li><li id='field_4_3' class='gfield' style='display:none;'><label class='gfield_label'>Welche Tools zur Inhaltserstellung nutzen Sie?</label><div class='ginput_container'><ul class='gfield_checkbox' id='input_4_3'><li class='gchoice_3_1'><input name='input_3.1' type='checkbox' onclick='gf_apply_rules(4,[4]);' value='Wiki'  id='choice_3_1' tabindex='7'  /><label for='choice_3_1'>Wiki</label></li><li class='gchoice_3_2'><input name='input_3.2' type='checkbox' onclick='gf_apply_rules(4,[4]);' value='(Micro-)Blog'  id='choice_3_2' tabindex='8'  /><label for='choice_3_2'>(Micro-)Blog</label></li><li class='gchoice_3_3'><input name='input_3.3' type='checkbox' onclick='gf_apply_rules(4,[4]);' value='Google Docs'  id='choice_3_3' tabindex='9'  /><label for='choice_3_3'>Google Docs</label></li><li class='gchoice_3_4'><input name='input_3.4' type='checkbox' onclick='gf_apply_rules(4,[4]);' value='andere'  id='choice_3_4' tabindex='10'  /><label for='choice_3_4'>andere</label></li></ul></div></li><li id='field_4_4' class='gfield' style='display:none;'><label class='gfield_label' for='input_4_4'>Welche andere Tools setzen Sie ein?</label><div 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		<title>E-Learning Studie 2012: Wichtige Ergänzung zu klassischen Seminaren – aber kein Ersatz</title>
		<link>http://www.pentadoc-knowhouse.de/e-learning-studie-2012-wichtige-erganzung-zu-klassischen-seminaren-aber-kein-ersatz</link>
		<comments>http://www.pentadoc-knowhouse.de/e-learning-studie-2012-wichtige-erganzung-zu-klassischen-seminaren-aber-kein-ersatz#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 11:09:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning Emmrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[E-Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensvermittlung 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Befragung]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Auftrag der KnowHouse führte die Pentadoc Radar Ende 2011 eine Studie zum Thema E-Learning durch. Ziel der Studie war es, die Sicht der Anwender bzw. Interessenten auf das Thema E-Learning zu erforschen. Hierzu wurde eine Online-Befragung von 100 Unternehmen durchgeführt. Sehr wichtige Ergänzung aber kein Ersatz für klassische Seminare Satte 90 % der befragten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Auftrag der KnowHouse führte die Pentadoc Radar Ende 2011 eine Studie zum Thema E-Learning durch. Ziel der Studie war es, die Sicht der Anwender bzw. Interessenten auf das Thema E-Learning zu erforschen. Hierzu wurde eine Online-Befragung von 100 Unternehmen durchgeführt.</p>
<h2>Sehr wichtige Ergänzung aber kein Ersatz für klassische Seminare</h2>
<p>Satte 90 % der befragten Anwender sind der Meinung, dass das selbstständige Lernen am PC eine sinnvolle Ergänzung zu klassischen Seminaren ist. Ein Hoch auf das E-Learning – wenn man nicht weiter fragt. Denn auf die Frage, ob sie E-Learnings den klassischen Präsenz-Seminaren vorziehen würden, haben nur 11 % mit &#8220;Ja&#8221; geantwortet.</p>
<div id="attachment_821" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="http://www.pentadoc-knowhouse.de/e-learning-studie-2012-wichtige-erganzung-zu-klassischen-seminaren-aber-kein-ersatz/e-learning-sinnvolle-erganzung" rel="attachment wp-att-821"><img class=" wp-image-821  " title="E-Learning –  eine sinnvolle Ergänzung" src="http://www.pentadoc-knowhouse.de/wp-content/uploads/2012/03/E-Learning-–-sinnvolle-Ergänzung-300x132.png" alt="" width="270" height="119" /></a><p class="wp-caption-text">90 % sind der Meinung, dass E-Learning eine sinnvolle Ergänzung ist.</p></div>
<div id="attachment_823" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="http://www.pentadoc-knowhouse.de/e-learning-studie-2012-wichtige-erganzung-zu-klassischen-seminaren-aber-kein-ersatz/e-learning-kein-vorzug-gegenuber-klassischen-seminaren" rel="attachment wp-att-823"><img class=" wp-image-823  " title="E-Learning – kein Vorzug gegenüber klassischen Seminaren" src="http://www.pentadoc-knowhouse.de/wp-content/uploads/2012/03/E-Learning-–-kein-Vorzug-gegenüber-klassischen-Seminaren-300x132.png" alt="" width="270" height="119" /></a><p class="wp-caption-text">Nur 11 % würden E-Learnings gegenüber klassischen Seminaren bevorzugen.</p></div>
<h2>Mobil? Nein.</h2>
<p>Die Bedeutung von E-Learning steigt nach Ansicht der Befragten: 67 % waren der Meinung, dass E-Learning in den letzten drei Jahren an Relevanz gewonnen hat. Wer diesen Relevanzgewinn jedoch den mobile Geräten zuspricht, liegt falsch. Nur 39 % waren der Meinung, dass iPad &amp; Co. für eine stärkere Akzeptanz sorgen; 55 % meinten, dass die Nutzung auf einem solchen Gerät für sie nicht wichtig sei.</p>
<p>Schaut man sich dann an, wo E-Learning heute  hauptsächlich statt findet, wird diese Haltung auch klar: am Arbeitsplatz!</p>
<div id="attachment_840" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="http://www.pentadoc-knowhouse.de/e-learning-studie-2012-wichtige-erganzung-zu-klassischen-seminaren-aber-kein-ersatz/e-learning-bedeutung-gewachsen-2" rel="attachment wp-att-840"><img class="wp-image-840 " title="E-Learning – Bedeutung nimmt zu" src="http://www.pentadoc-knowhouse.de/wp-content/uploads/2012/03/E-Learning-–-Bedeutung-gewachsen1-300x133.png" alt="" width="270" height="120" /></a><p class="wp-caption-text">67 % waren der Meinung, dass E-Learning in den letzten drei Jahren an Relevanz gewonnen hat.</p></div>
<div id="attachment_841" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="http://www.pentadoc-knowhouse.de/e-learning-studie-2012-wichtige-erganzung-zu-klassischen-seminaren-aber-kein-ersatz/e-learning-mobile-gerate-sind-nicht-so-wichtig" rel="attachment wp-att-841"><img class=" wp-image-841 " title="E-Learning – mobile Geräte sind nicht so wichtig" src="http://www.pentadoc-knowhouse.de/wp-content/uploads/2012/03/E-Learning-–-mobile-Geräte-sind-nicht-so-wichtig-300x132.png" alt="" width="270" height="119" /></a><p class="wp-caption-text">55 % meinten, dass die Nutzung auf einem solchen Gerät für sie nicht wichtig sei.</p></div>
<div style="clear: both;"></div>
<div id="attachment_827" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="http://www.pentadoc-knowhouse.de/e-learning-studie-2012-wichtige-erganzung-zu-klassischen-seminaren-aber-kein-ersatz/e-learning-am-arbeitsplatz-2" rel="attachment wp-att-827"><img class="wp-image-827 " title="E-Learning findet am Arbeitsplatz statt" src="http://www.pentadoc-knowhouse.de/wp-content/uploads/2012/03/E-Learning-–-am-Arbeitsplatz1-300x132.png" alt="" width="270" height="119" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Großteil der Befragten gibt an, E-Learning am Arbeitsplatz zu nutzen.</p></div>
<div style="clear: both;"></div>
<p>Auf der anderen Seite geben die Befragten jedoch an, dass ihnen beim E-Learning die Unabhängigkeit vom Arbeitsplatz (81 %) und von der Arbeitszeit (83 %) besonders wichtig ist.</p>
<div id="attachment_858" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="http://www.pentadoc-knowhouse.de/e-learning-studie-2012-wichtige-erganzung-zu-klassischen-seminaren-aber-kein-ersatz/e-learning-unabhangigkeit-von-der-arbeitszeit" rel="attachment wp-att-858"><img class=" wp-image-858 " title="E-Learning – Unabhängigkeit von der Arbeitszeit wird sehr geschätzt" src="http://www.pentadoc-knowhouse.de/wp-content/uploads/2012/03/E-Learning-–-Unabhängigkeit-von-der-Arbeitszeit-300x133.png" alt="" width="270" height="120" /></a><p class="wp-caption-text">83 % der Befragten schätzen die Unabhängigkeit von der Arbeitszeit</p></div>
<div id="attachment_859" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="http://www.pentadoc-knowhouse.de/e-learning-studie-2012-wichtige-erganzung-zu-klassischen-seminaren-aber-kein-ersatz/e-learning-unabhangigkeit-vom-arbeitsplatz" rel="attachment wp-att-859"><img class=" wp-image-859 " title="E-Learning – lernen unabhängig vom Arbeitsplatz " src="http://www.pentadoc-knowhouse.de/wp-content/uploads/2012/03/E-Learning-–-Unabhängigkeit-vom-Arbeitsplatz-300x133.png" alt="" width="270" height="120" /></a><p class="wp-caption-text">81 % der Befragten geben an, dass sie unabhängig vom Arbeitsplatz lernen können möchten.</p></div>
<div style="clear: both;">Ich denke hier zeigt sich ganz klar der Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Zwar schätzen Anwender die Möglichkeit von E-Learnings, diese auch außerhalb von Arbeitsplatz und -zeit durchführen zu können – in der Praxis findet der einzelnen dann doch meinst nur am Arbeitsplatz die Gelegenheit.</div>
<h2></h2>
<h2>Praxis, Praxis, Praxis</h2>
<p>Wenden wir uns den Inhalten und der Verabreichungsform zu. Auf Fragen nach der Länge der Einheiten, nach Audio vs. Video oder auch nach dem Austausch mit anderen Lernenden antworteten die Befragen denkbar uneinheitlich. Hier zeigt sich einmal mehr: Jeder hat seine Vorlieben, jeder hat seine Art zu lernen. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass bei einem Punkt wieder Einigkeit herrscht: Das eigene Tempo vorgeben. 95 % stimmten der Aussage &#8220;Ich möchte in meinem Tempo lernen können&#8221; zu. Noch mehr Einigkeit gab es bei Frage nach der Möglichkeit, Inhalte jederzeit wiederholen zu können: Satte 63 % hielten diese Möglichkeit für sehr wichtig, insgesamt sprachen 96 % dieser Funktion eine Relevanz zu.</p>
<p>Nicht hinterher zu kommen oder auf der anderen Seite auf Schnarchnasen warten zu müssen, scheint eine hohe Belastung für Schulungsteilnehmer darzustellen.</p>
<div id="attachment_875" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="http://www.pentadoc-knowhouse.de/e-learning-studie-2012-wichtige-erganzung-zu-klassischen-seminaren-aber-kein-ersatz/e-learning-mein-tempo" rel="attachment wp-att-875"><img class=" wp-image-875 " title="E-Learning – in eigenen Tempo" src="http://www.pentadoc-knowhouse.de/wp-content/uploads/2012/03/E-Learning-–-mein-Tempo-300x132.png" alt="" width="270" height="119" /></a><p class="wp-caption-text">95 % stimmten der Aussage &quot;Ich möchte in meinem Tempo lernen können&quot; zu.</p></div>
<div id="attachment_876" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="http://www.pentadoc-knowhouse.de/e-learning-studie-2012-wichtige-erganzung-zu-klassischen-seminaren-aber-kein-ersatz/e-learning-inhalte-wiederholen" rel="attachment wp-att-876"><img class=" wp-image-876 " title="E-Learning – Inhalte wiederholen können" src="http://www.pentadoc-knowhouse.de/wp-content/uploads/2012/03/E-Learning-–-Inhalte-wiederholen-300x133.png" alt="" width="270" height="120" /></a><p class="wp-caption-text">Insgesamt sprachen 96 % der Möglichkeit, Inhalte wiederholen zu können, eine Relevanz zu.</p></div>
<div style="clear: both;"></div>
<p>Was die Inhalte betrifft, scheint ein Punkt von zentraler Bedeutung zu sein: der Praxisbezug. 66 % halten dies für sehr wichtig, insgesamt hielten 98 % diesen Punkt für wichtig. Kein anderes Merkmal hatte eine so hohe Relevanz. Tut mir leid für alle Theorie-verliebten Referenten. Die Anwender wollen Eure Grundlagen nur dann hören, wenn Ihr sie in einen konkreten Praxisbezug bringt. Merken kann sich das alles sowieso kaum einer. Ich hörte kürzlich von einer Studie der Uni Passau, die sogar nur von 5 % &#8220;Haftmasse&#8221; ausgeht – mit anderen Worten: der durchschnittliche Schulungsteilnehmer vergisst 95 % dessen, was ihm im Laufe des Tages erzählt wird. Manche Referenten scheinen diese Erkenntnis zum Anlass zu nehmen, noch schneller zu sprechen – ich glaube nicht, das dies der richtige Weg ist…</p>
<div id="attachment_877" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.pentadoc-knowhouse.de/e-learning-studie-2012-wichtige-erganzung-zu-klassischen-seminaren-aber-kein-ersatz/e-learning-praxisbezug-ist-von-hochster-relevanz" rel="attachment wp-att-877"><img class="size-medium wp-image-877" title="E-Learning – der Praxisbezug ist von höchster Relevanz" src="http://www.pentadoc-knowhouse.de/wp-content/uploads/2012/03/E-Learning-–-Praxisbezug-ist-von-höchster-Relevanz-300x127.png" alt="" width="300" height="127" /></a><p class="wp-caption-text">Wer interessiert sich eigentlich für die Theorie?</p></div>
<p>Damit der Lernende weiß, wie viel von dem gehörten schon wieder futsch ist, wünscht sich er sich die Möglichkeit, per Multiple-Choice-Tests seinen Wissensstand zu überprüfen: 89 % der Befragten wünschen sich interaktive Einheiten zum überprüfen des eigenen Lernlevels.</p>
<div id="attachment_874" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.pentadoc-knowhouse.de/e-learning-studie-2012-wichtige-erganzung-zu-klassischen-seminaren-aber-kein-ersatz/e-learning-multiple-choice" rel="attachment wp-att-874"><img class="size-medium wp-image-874" title="E-Learning – Multiple Choice gewünscht" src="http://www.pentadoc-knowhouse.de/wp-content/uploads/2012/03/E-Learning-–-Multiple-Choice-300x132.png" alt="" width="300" height="132" /></a><p class="wp-caption-text">Anwender wünschen sich interaktive Tests zum überprüfen des eigenen Lernlevels</p></div>
<h2>Fazit</h2>
<p>Welches Fazit lässt sich aus der Studie nun ziehen? Die Annahme, dass E-Learning die klassischen Schulungen revolutioniert oder ablöst, trifft wohl nicht zu. E-Learning ist eine Ergänzung zu den bisherigen Methoden. Das ist soweit nichts Neues – Blended Learning verfolgt genau diesen Ansatz. Wesentlich aus meiner Sicht ist das Dürsten der Lernenden nach Praxisbezug. Wie der Fisch das Wasser, lieben die Lernenden die Praxis – so scheint es. Diese Erkenntnis bezieht sich natürlich nicht nur auf E-Learnings sondern auch auf normale Schulungen.</p>
<p>Das Situative Lernen macht sich genau dies zu Nutzen. Es nimmt den Anwender in einer akuten Problemstellung auf und lässt ihn dann die Problemlösung erarbeiten. So gelerntes hat 100 % Praxisbezug und wird zu 90 % auch langfristig behalten. Für Teilnehmer von klassischen Seminaren besteht die größte Herausforderung darin, das gelernte in die Praxis umzusetzen. Das in der Situation gelernte ist bereits Handlungswissen.</p>

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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Auswirkung der Alterspyramide auf die berufliche Weiterbildung</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 11:58:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning Emmrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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		<category><![CDATA[Alterspyramide]]></category>
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		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Als mein Vater vor  10 Jahren seine fast 50jährige Tätigkeit als Bankkaufmann beendete und in den Ruhestand ging, war er gerade noch um die große Neustrukturierung der Volksbanken-IT herum gekommen. So musste er auch nicht das ausgedehnte Schulungsprogramm für die komplizierten neuen Anwendungen durchlaufen. E-Mail, als Kommunikationsmittel, gehörte übrigens noch nicht zum neuen Standard.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="pullquote_right">
<p> Social Media, Web 2.0, Social Learning auf der einen Seite. Berufliche Weiterbildung, Schulungspläne und Seminare auf der anderen Seite. Wie weit haben sich unsere Lern- und Weiterbindungsgewohnheiten bereits verändert und welche Entwicklungen werden wir in den nächsten Jahren erleben? </p>
</div>
<p><div class="dropcap"> A </div>
ls mein Vater vor  10 Jahren seine fast 50jährige Tätigkeit als Bankkaufmann beendete und in den Ruhestand ging, war er gerade noch um die große Neustrukturierung der Volksbanken-IT herum gekommen. So musste er auch nicht das ausgedehnte Schulungsprogramm für die komplizierten neuen Anwendungen durchlaufen. E-Mail, als Kommunikationsmittel, gehörte übrigens noch nicht zum neuen Standard.</p>
<p><span id="more-761"></span>Die Alterspyramide beschäftig heute viele Unternehmen, nicht nur Banken. Zum einen geht es darum, attraktiv für junge Mitarbeiter zu sein und zum anderen darum, bei zunehmender Innovationsgeschwindigkeit sowohl jungen als auch älteren (da zähle ich mit meinen über 40 Jahren auch schon dazu) Mitarbeitern, passende Angebote und Infrastruktur zur Verfügung zu stellen.</p>
<p>Schauen wir uns die Informationsquellen, Tools und Kommunikationsmedien eines Bankmitarbeiters vor 20 Jahren an:</p>
<ul>
<li>Papierakten</li>
<li>Host-Anwendungen</li>
<li>Taschenrechner</li>
<li>Telefon</li>
<li>Hauspost</li>
</ul>
<p>Heute haben wir die absurde Situation, dass die älteren Mitarbeiter E-Mail gerade kennen und schätzen lernen, während die Jungen E-Mail aber höchstens noch als Benachrichtigungsmedium für Facebook &amp; Co. verwenden. Selbst die Kommunikation über Instant Messenger ist eigentlich schon out, weil sie bei Google+, Facebook &amp; Co ohnehin schon integriert ist. Das Bild könnte heute also so aussehen:</p>
<ul>
<li>Papierakten</li>
<li>elektronische Akten</li>
<li>Host-Anwendungen</li>
<li>Unternehmesportale und -anwendungen</li>
<li>Taschenrechner</li>
<li>(Mobil-)Telefon</li>
<li>Hauspost</li>
<li>E-Mail</li>
<li>Instant Messenger</li>
<li>Enterprise Microblogs</li>
<li>Google/Internet</li>
</ul>
<p>Diese Liste ist sicherlich nicht vollständig. Sie zeigt aber, wie breit die Schere heute ist. Einige Trends von heute sind schon wieder überholt, bevor sei bei den älteren Mitarbeitern ankommen. Und die gleiche, weit aufgerissene Schere können wir im Bereich der Weiterbildung beobachten.</p>
<h4>Generationsgraben in den Weiterbildungsgewohnheiten</h4>
<p>Im Bereich der beruflichen Weiterbildung kommt allerdings auch noch eine grundsätzliche Veränderung im Anspruch und den Erwartungen hinzu. Während ältere Mitarbeiter es traditionell gewohnt sind, auf neue Anwendungen geschult zu werden, ist es bei den Jungen normal, sich in neue Themen situativ selbst einzuarbeiten – <a title="Consumerization des Lernens" href="http://www.pentadoc-knowhouse.de/consumerization-des-lernens">Consumerization des Lernens</a>. Allerdings sind die Jungen aus ihrem privaten Umfeld auch einfache Anwendungen gewohnt, deren Basisfunktionalität sofort sicht- und anwendbar ist. Die private IT-Infrastruktur ist heute geprägt von vielen kleinen Tools, die sehr gut miteinander interagieren. Das iPhone und die darauf folgende Smartphones anderer Hersteller haben ihr übriges getan.</p>
<p>Gerade die etablierten Hersteller von Geschäftsanwendungen setzen aber nach wie vor auf komplexe Anwendungen von größtmöglichem Funktionsumfang – die sich dann leider auch nur in aufwendigen Schulungen vermitteln lassen. Am Bedarf vieler Anwender völlig vorbei.</p>
<p>In einem nächsten Artikel werde ich mich noch einmal detailliert den vielen Tools zuwenden, die den privaten Alltag der Digital Natives prägen und die eine große Auswirkung auf die Erwartungen an die berufliche Weiterbildung und das beruflich motivierte Lernen haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Consumerization des Lernens</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 16:27:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning Emmrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[E-Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensvermittlung 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Anwenderdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Consumerization of Learning]]></category>
		<category><![CDATA[situatives Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Social Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Spontanes Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensvermittung]]></category>

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		<description><![CDATA[So albern es für den einen oder anderen auch klingen mag: Ich hätte Probleme damit, in einer Firma zu arbeiten, die keine Apple-Geräte zu lässt. Zu sehr habe ich mich an den Anwendungskomfort und das schlichte, funktionale Design gewöhnt. iPhones, iPads etc. haben ihren Weg in die Firmen-IT nicht wie  Blackberries oder Nokias Telefone gebahnt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="wp-image-477 alignright" title="consumerization" src="http://www.pentadoc-knowhouse.de/wp-content/uploads/2012/01/consumerization-300x200.jpg" alt="" width="243" height="163" />So albern es für den einen oder anderen auch klingen mag: Ich hätte Probleme damit, in einer Firma zu arbeiten, die keine Apple-Geräte zu lässt. Zu sehr habe ich mich an den Anwendungskomfort und das schlichte, funktionale Design gewöhnt.</p>
<p>iPhones, iPads etc. haben ihren Weg in die Firmen-IT nicht wie  Blackberries oder Nokias Telefone gebahnt. In den seltensten Fällen hat die IT die iOS-Geräte im Unternehmen eingeführt. Der Druck kam von den Anwendern. Spätestens wenn der Vorstand sein iPhone oder iPad mit in die Firma brachte, musste die IT sich beugen.</p>
<blockquote><p><strong>Consumerization of IT</strong> meint, dass Anwender Eigenschaften der privaten IT und Telekommunikation,  wie ein hohes Maß an Funktionalität, Einfachheit und Usability aber auch Flexibilität, auch von der Unternehmens-IT erwarten.</p></blockquote>
<p>Es gibt heute nur noch wenige Firmen, die es sich leisten können, sich diesem Trend nicht zu beugen.</p>
<h4>Consumerization of Learning</h4>
<p>Eine ähnliche Entwicklung wird sich im Bereich der beruflichen Weiterbildung abspielen. Der Trend aus dem Privaten wird auch gerne als &#8220;Social Learning&#8221; bezeichnet. Das Social Web 2.0 liefert die unterschiedlichsten Tools und Plattformen, auf denen im Privaten Informationen ausgetauscht und Wissen generiert wird: YouTube, Blogs, Foren, Frage-Antwort-Seiten aber auch Facebook, Xing und Co.</p>
<p>Wenn ich mich heute für einen speziellen chinesischen Immobilien Fond interessiere, bin ich dank Internet in der Lage, mich binnen weniger Stunden zum Experten für dieses Thema zu machen. Ich habe es kürzlich selbst praktiziert: Zwei Abende intensives googlen, surfen und lesen haben gereicht, um mich zum Experten für moderne Heizungstechnik &#8220;weiterzubilden&#8221;. Experte ist vielleicht etwas übertrieben, aber ich habe jetzt einen guten Überblick und kann mich mit Fachleute unterhalten.</p>
<p>Das hat hervorragend funktioniert.<br />
Dank Google und Web 2.0.<br />
Im Privaten.</p>
<p>Und genau hier setzt die <strong>&#8220;Consumerization of Learning&#8221;</strong> an: Ich bin es im Privaten gewohnt, dass ich mich aus der Situation heraus (Situatives Lernen) informiere. Diese Gewohnheit schlägt bei den meisten Geschäftsanwendungen fehl. Heute akzeptieren Anwender noch, dass sie kaum Informationen online finden, sondern nur über Seminare oder langweilige Handbücher an diese gelangen. Aber wie lange noch?</p>
<p>Spätestens die &#8220;Generation Facebook&#8221;, für die E-Mail schon wieder out ist, wird starken Druck auf die Anbieter von Business Software ausüben. Und der Erfolg einer Software wird immer weniger davon abhängen, wie viel Features sie bietet. Eine Software wird sich immer stärker daran messen lassen müssen, wie einfach sie in der Anwendung ist und wie groß ihre sichtbare Wissens-Community ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>&#8220;Vier gewinnt&#8221; oder Zielverwirrung durch Zielvorgaben</title>
		<link>http://www.pentadoc-knowhouse.de/vier-beobachtungen-teil-3-vier-gewinnt-oder-zielverwirrung-durch-zielvorgaben-2</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 18:52:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning Emmrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensvermittlung 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[In meiner Studienzeit gab es den Spruch „Vier gewinnt“. Gemeint waren damit die vier Punkte, die man zum Bestehen einer Prüfung benötigte. War eine Prüfung nicht für die Abschlussnote relevant, so galten mehr als vier Punkte als zu viel gelernt. Das Ziel des Studiums war das Erreichen des Diploms mit einer möglichst guten Endnote. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright  wp-image-447" title="vier_gewinnts" src="http://www.pentadoc-knowhouse.de/wp-content/uploads/2012/01/vier_gewinnts-300x200.jpg" alt="" width="192" height="128" />In meiner Studienzeit gab es den Spruch „Vier gewinnt“. Gemeint waren damit die vier Punkte, die man zum Bestehen einer Prüfung benötigte. War eine Prüfung nicht für die Abschlussnote relevant, so galten mehr als vier Punkte als zu viel gelernt. Das Ziel des Studiums war das Erreichen des Diploms mit einer möglichst guten Endnote. Das Erlangen von möglichst großem und umfangreichem Wissen spielte eine mehr als untergeordnete Rolle.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Zielverwirrung durch Zielvorgaben</h2>
<p>Ziele zu setzen ist wichtig. Man sollte jedoch immer bedenken, dass mit der Priorisierung auf  ein Ziel fast automatisch andere Dinge hinten runter fallen. Dem Wunsch, etwas messbar und vergleichbar zu machen, fällt oft das natürlich Interesse und die Neugierde zum Opfer. Es wird nur noch das gelernt, was zum Erlangen des Ziels – also der Prüfung – notwendig ist.</p>
<p>Auch Seminare werden oft mit Prüfungen verbunden. Schließlich möchte man sich selbst und dem Vorgesetzten ja Schwarz auf Weiß belegen, dass man etwas gelernt hat. Auch hier  kommt es zu dem „Vier-gewinnt-Effekt“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Prüfungen, Zertifikate etc. haben ein Ziel: Das Gelernte messbar zu machen.</h2>
<p>Wo bleibt das natürliche Interesse am Aneignen von Wissen? Es ist zur Nebensache geworden, denn die Prüfung steht im Vordergrund. Und oft genug staunt man dann auch, wie schnell das gerade Gelernte wieder vergessen ist.</p>
<blockquote><p>Das langfristige Erarbeiten von praktischem, handlungsorientiertem Wissen wird durch das kurzfristige Wissen für das Erlangen des Zertifikates verdrängt.</p></blockquote>
<p>Zertifizierungen, die viele Software-Hersteller von ihren Partnern fordern, haben genau diesen Effekt. Obligatorische Anwenderschulungen ebenfalls. Software-Hersteller können sich damit rühmen, wie viele zertifizierte Partner oder Anwender sie haben. Diese Zahl sagt jedoch gar nichts darüber aus, wie fit die Partner und Anwender tatsächlich sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Alternativen sind wissensorientierte Communities</h2>
<p>Das es auch anders geht, zeigen viele wissensorientierte Communities im mit-mach-Internet des Web 2.0. Hier steht nicht eine Prüfung im Vordergrund, sondern das Interesse an einem Softwareprodukt und der Austausch mit Gleichgesinnten. Im Bereich der Business Software sind diese Communities jedoch kaum anzutreffen, das höchste der Gefühle sind hier geschlossene Veranstaltungen etwa im Bereich der Partner oder einer User Group. Diese Ansätze kranken in der Regel an der Menge der aktiven Mitglieder. Eine funktionierende Wissenscommunity braucht eine kritische Masse ohne die kein eigenständiges Leben entsteht. Und sie braucht eine Plattform, die sehr einfach zu bedienen und die möglichst frei von Zugangsbarrieren und Reglements ist. Auch hier haben viele Hersteller Schwierigkeiten und veröffentlichen vor lauter Bedenken und Ängsten lieber gleich gar nichts.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Das Pentadoc KnowHouse-Portal</h2>
<p>Die Pentadoc KnowHouse bietet Software Herstellern eine solche Plattform. Das KnowHouse-Portal ist sofort einsatzbereit und bietet eine denkbar einfache Bedienung und alle Merkmale einer modernen Web 2.0-Community. Die primäre Zielsetzung bei der Entwicklung des KnowHouse-Portals war die Einfachheit. Und natürlich lässt es sich auch gegen den geschätzten Wettbewerb abschotten.</p>
<p>Darüber hinaus bietet die KnowHouse aber auch ihr Know-how und ihre Ressourcen an, um bestehen Inhalte wie Dokumentationen und Schulungen in eine Community-fähige Form zu bringen. Und natürlich hilft die KnowHouse auch dabei, neue Inhalte wie Screencasts, Tutorials oder Whitepaper zu erstellen. Denn machen wir uns nichts vor: Die Technik, also die Software-Plattform, ist nicht der entscheidende Faktor. Entscheidend ist es, in einer möglichst kurzen Zeit eine große Menge an Inhalten verfügbar zu machen und damit die kritische Menge an begeisterten Anwendern zu aktivieren.</p>
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		<title>Verändert das Internet die Art wie wir Lernen?</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 09:06:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning Emmrich</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wissensvermittlung 2.0]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute ist es in sehr vielen Bereichen möglich, über das Internet an umfassende Informationen zu gelangen. Je nach Fachgebiet ist es in Stunden oder Tagen möglich, zum Experten zu werden – ganz ohne den Zugriff auf klassische Fachliteratur oder den &#8220;leibhaftigen&#8221; Experten. Hat dies einen Einfluss auf unser Lernverhalten? Als Schüler hatte ich diverse ausgefallene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h6><img class="alignright size-medium wp-image-511" title="blog_artikelbild_change" src="http://www.pentadoc-knowhouse.de/wp-content/uploads/2012/01/blog_artikelbild_change1-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" />Heute ist es in sehr vielen Bereichen möglich, über das Internet an umfassende Informationen zu gelangen. Je nach Fachgebiet ist es in Stunden oder Tagen möglich, zum Experten zu werden – ganz ohne den Zugriff auf klassische Fachliteratur oder den &#8220;leibhaftigen&#8221; Experten. Hat dies einen Einfluss auf unser Lernverhalten?</h6>
<p>Als Schüler hatte ich diverse ausgefallene Interessensgebiete außerhalb des Schulstoffes. Der Fundus der örtlichen Leihbibliothek war schnell erschöpft und so blieb mir nur die langwierige Fernleihe.</p>
<p>Schon zehn Jahre später, als Diplomand, sah die Welt der Informationen ganz anders aus: Für meine Diplomarbeit zum Demokratisierungspotenzial des Internets konnte ich auf umfangreiche Online-Veröffentlichungen zurückgreifen.</p>
<p>Heute findet man praktisch alle Informationen größtenteils frei verfügbar im Internet. Die Menge an Informationen ist nicht unbedingt gestiegen, die Qualität – zumindest im Mittel – vielleicht sogar eher gesunken. Aber die Verfügbarkeit, also die Geschwindigkeit, mit der man auf die Informationen zugreifen kann, ist um ein Vielfaches gestiegen.</p>
<p>Unsere alte Art des Lernens, in Form von Schule, Universität, Seminaren, aber auch der klassischen Fachliteratur, hat sich aufgrund der damals komplizierten Informationsbeschaffung entwickelt. Die entscheidende Frage ist nun:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Wie wird sich das Lernen aufgrund der unmittelbaren Informationsverfügbarkeit entwickeln?</strong></h3>
<p>Viele halten E-Learning für die Antwort. Doch E-Learning adaptiert nur die alten Methoden aus den Zeiten der komplizierten Informationsvermittlung auf die neuen Möglichkeiten des Internets.</p>
<p>Machen wir einen kleinen Szenenschwenk zu Facebook und Twitter.</p>
<p>Personen, die sich wenig mit Facebook und Twitter auskennen fragen oft &#8220;wen interessiert das denn?&#8221;. Diese Personen haben noch nicht verstanden, dass die neuen Plattformen des Social Media anders als bisher funktionierten. Nicht der Schreibende entscheidet, was wen interessieren könnte. Er konzentriert sich darauf, Informationen anzubieten. Die Lesenden hingegen sind nun in der aktiven Rolle. Sie wählen aus der Vielzahl an Informationen die für sie in der aktuellen Situation interessanten Informationen aus.</p>
<p>Genau das gleiche passiert beim Lernen:</p>
<ol>
<li>Der Lernende braucht nicht mehr auf Vorrat zu lernen, da Informationen stets verfügbar sind (er braucht nicht grundsätzlich einen Experten/Lehrer/Dozenten).</li>
<li>Der Lernende entscheidet in der Situation, welche Informationen er benötigt</li>
<li>Die Wissenden hingegen stellen lediglich Informationen zur Verfügung, sie entscheiden nicht mehr, was in der jeweiligen Situation des Lernenden &#8220;richtig&#8221; ist</li>
</ol>
<div>Man merkt sehr schnell, dass dieses System auf drei Säulen steht</div>
<div>
<ol>
<li>Einer großen Menge an verfügbaren Informationen</li>
<li>Einer leistungsstarken Suche bzw. guten Verschlagwortung</li>
</ol>
<div>Und drittens? Für beides ist eine große Community von Gleichgesinnten entscheidend. Nehmen wir den Hersteller von Business Software. Er allein ist nicht in der Lage, eine riesige Menge an Informationen zur Verfügung zu stellen. Er allein ist nicht in der Lage, die zur Verfügung gestellten Informationen aus Sicht der Anwender zu verschlagworten und zu bewerten.</div>
<div>Die funktionierende Community hingegen liefert aus Eigeninteresse praxisnahe Inhalte und filtert und bewertet gleichzeitig die existierenden Materialien. Eine funktionierende Community ist durch ihre Vielschichtigkeit und Dynamik jedem Support überlegen. Und sie entspricht der neuen Art des Lernens.</div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Das Pentadoc Knowhouse Portal</h3>
<p>Das Pentadoc Knowhouse Portal unterstützt Software-Hersteller im Aufbau einer Community. Es bietet alle modernen Werkzeuge des Web 2.0 und ist extrem einfach und intuitiv in der Bedienung. Da es als SaaS angeboten wird, müssen sich die Hersteller nicht um den Aufbau und die Pflege kümmern, sondern können sich ihren Kompetenzen widmen. Darüber hinaus hilft die Pentadoc Knowhouse auch bei der Erstellung von Materialien wie Whitepaper, Tutorials, Screencams oder Videos.</p>
</div>
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		<title>Nur 10 % bleiben hängen</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 12:25:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning Emmrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensvermittlung 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Jahr hatte ich wieder ein wirklich sehr gutes Management-Training. Die Inhalte wurden sehr praxisnah vermittelt und es gab zu jedem Bereich „Mitmach-Übungen“. Wenn ich jedoch zurückblicke und mich frage, wie viel von dem sehr gutem Stoff ich heute umsetze, muss ich eine recht bescheidene Bilanz ziehen: maximal 10 %. Die Gespräche mit anderen Teilnehmern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright  wp-image-468" title="10_prozent" src="http://www.pentadoc-knowhouse.de/wp-content/uploads/2011/12/10_prozent1-300x200.jpg" alt="" width="168" height="112" />Dieses Jahr hatte ich wieder ein wirklich sehr gutes Management-Training. Die Inhalte wurden sehr praxisnah vermittelt und es gab zu jedem Bereich „Mitmach-Übungen“. Wenn ich jedoch zurückblicke und mich frage, wie viel von dem sehr gutem Stoff ich heute umsetze, muss ich eine recht bescheidene Bilanz ziehen: <strong>maximal 10 %</strong>. Die Gespräche mit anderen Teilnehmern bestätigen mir, dass es ihnen ähnlich geht.</p>
<blockquote><p>Auf der einen Seite ist es gut, sich aus dem Alltag herauszunehmen und neuen Impulsen auszusetzen. Auf der anderen Seite gehen diese neuen Impulse im Arbeitsalltag sehr schnell wieder unter.</p></blockquote>
<p>Ich hatte bei meiner vorherigen Tätigkeit das Glück einen Chef zu haben, der wie ein Coach für mich war. Aus der Situation heraus bekam ich immer wieder gute Tipps oder konnte ihn jederzeit fragen, was er an meiner Stelle tun würde. Diese Informationen konnte ich direkt und auch nachhaltig in Handeln umsetzen. Die Menge der neuen Impulse war sicherlich geringer als beim Management-Training. Der Wirkungsgrad und damit letztlich auch die Summe des gelernten aber wesentlich höher.</p>
<h2>Aus der Situation heraus lernen ist effizient lernen</h2>
<p>Das Lernen aus der Situation heraus – das situative Lernen – erzielt eine wesentlich höhere Lerneffizienz. Ein eintägiges Seminar – egal ob Präsenz oder online – ist sehr gut geeignet, um Impulse zu geben. Aber wie viel von dem, was man über den Tag verteilt erzählt bekommt, wird tatsächlich in praktisches Wissen gewandelt? Die Wissenschaft spricht von 10-20 %. Meine Erfahrung zeigt, dass diese Zahlen nicht besonders hoch gegriffen sind. Informationen, die in kleineren Einheiten aus einer aktuellen Problemstellung heraus gewonnen werden, können zu einem hohen Prozentsatz in praktisches Wissen umgewandelt werden. Klassische Seminare lassen sich wirtschaftlich sinnvoll jedoch nur als mindestens eintägige Schulung betreiben.</p>
<h2>Meine Empfehlung an Software-Hersteller: Weniger Inhalte mehr Eckpfeiler</h2>
<p>Daher ist meine Empfehlung an Software-Hersteller die Seminare viel einfacher zu halten. Statt der großen Menge an Informationen die vermittelt werden, sollten lieber ein paar Eckpfeiler des Wissens fest eingeschlagen werden. Einer dieser Eckpfeiler ist das Wissen, wo der Anwender weitere Informationen findet, wo ihm geholfen wird. Und hier sollten die Software-Hersteller die Augen öffnen und sich endlich der Realität des Web 2.0 öffnen.</p>
<blockquote><p>Sicherlich ist eine Dokumentation als Grundlage eine feine Sache. Auch Support und CallDesk sind notwendig. Aber die wesentliche Wissensvermittlung muss im Dialog mit der Community stattfinden.</p></blockquote>
<h2>Wissensvermittlung 2.0</h2>
<p>Die Informationen, die in einem Community-Portal auch zwischen den Anwendern ausgetauscht werden, sind wertvoller und praxisnäher als jede Doku. Der Hersteller muss den Nährboden liefern, in dem er eine einfach zu bedienende, die Interaktion fördernde Plattform bereit stellt. Er muss diesen Nährboden anreichern mit einer guten Basis an &#8220;Wissensschnipseln&#8221;. Und er muss offen mit seinen Anwendern umgehen.</p>
<p>Die Pentadoc KnowHouse bietet Herstellern zum einen das Community-Portal als SaaS-Lösung. Abgeschottet von den Blicken der Wettbewerber kann sich hier dank der überragenden Usability eine Community schnell entwickeln. Die Pentadoc KnowHouse bietet aber auch einen Grundstock an Informationsschnipseln zu den unterschiedlichen  Gebieten des ECM. Und sie hilft Herstellern dabei, eigene Inhalte aufzubereiten.</p>
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		<title>Beispiel: Zusammengesetzte Dokumente mit LiveLink</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 13:22:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning Emmrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beispiele]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich im letzten Beitrag davon gesprochen habe, dass ich im Internet keine praxisnahen Informationen zum Thema &#8220;LiveLink&#8221; und &#8220;zusammengesetzte Dokumente&#8221; gefunden habe, hier nun mein Beitrag für die Community. Mehr hilfreiche Inhalte zu diversen ECM Herstellern finden Sie demnächst im Pentadoc KnowHouse Portal.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich im letzten Beitrag davon gesprochen habe, dass ich im Internet keine praxisnahen Informationen zum Thema &#8220;LiveLink&#8221; und &#8220;zusammengesetzte Dokumente&#8221; gefunden habe, hier nun mein Beitrag für die Community.</p>
<p>Mehr hilfreiche Inhalte zu diversen ECM Herstellern finden Sie demnächst im Pentadoc KnowHouse Portal.</p>
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